CBD für Tiere: Was ist bei der Anwendung bei Pferden zu berücksichtigen?

Mittlerweile handelt es sich um ein offenes Geheimnis, dass Cannabidiol, kurz CBD, bei zahlreichen menschlichen Beschwerden helfen kann. Was jedoch noch relativ unbekannt ist: Auch Pferde können in hohem Maße von der Anwendung von CBD profitieren.

Ob bei Stress, Erkrankungen der Muskeln oder für ein schönes Fell: Eine korrekte Dosierung vorausgesetzt, kann CBD bei Pferden einen sehr positiven Einfluss haben.

Doch was ist bei der Anwendung zu berücksichtigen, wie wirkt das CBD bei Pferden genau und bei welchen Beschwerden ist es zu empfehlen? Der folgende Artikel liefert die Antworten.

Welchen Effekt hat CBD auf Pferde?

Der beliebte Wirkstoff CBD wird heute nicht nur von denjenigen in hohem Maße geschätzt, die das Cannabidiol für ihre eigene Gesundheit nutzen, sondern auch von Pferdefreunden.

Allgemein bekannt ist, dass CBD krampflösend, angstlindernd und entzündungshemmend wirkt. Diese willkommenen Effekte stellen sich ein, da das CBD mit dem Immun- und dem Nervensystem interagiert. Dies ist nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Pferden der Fall. So stellt die Anwendung von Cannabidiol eine empfehlenswerte Methode dar, um das körperliche und seelische Gleichgewicht der Tiere aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen.

Dabei ergibt sich der große Vorteil, dass unerwünschte Nebenwirkungen durch die CBD-Anwendung nicht zu befürchten sind. Daher kann der Wirkstoff aus der Hanfpflanze die gängige Schulmedizin perfekt ergänzen. Viele Pferde verhalten sich durch das CBD beispielsweise mutiger und konzentrierter – ein Rauschzustand tritt bei ihnen nicht ein.

CBD für Tiere

Welche Pferdeleiden lassen sich mit CBD lindern?

Produkte, die CBD enthalten, wie zum Beispiel CBD Öl für Pferde, können eine Vielzahl von Leiden lindern. Zu diesen gehören unter anderem Stress-Symptomatiken, Muskelerkrankungen und Fellprobleme.

Bestehen bei dem Pferd so etwa Probleme mit Kotwasser, Headshaking, einer schlechten Rittigkeit, einer verminderten Ansprechbarkeit oder fühlt es sich in seiner Herde unwohl, könnte der Einsatz von CBD für effektive Besserung sorgen.

Dass CBD beruhigend wirkt, konnten mittlerweile schon zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen. Dank der Entspannung auf psychischer Ebene lockert sich so beispielsweise die Muskulatur der Tiere und auch in schwierigen Situationen zeigen sie ein sichereres Verhalten. Im Training machen sie beeindruckende Fortschritte und ihr Allgemeinzustand verbessert sich merklich.

Das ist bei Pferden hinsichtlich der CBD-Anwendung zu beachten

Pferdebesitzer können somit das Wohlbefinden und die Gesundheit ihres Tieres mit Hilfe des Cannabidiols maßgeblich steigern. Die Voraussetzung dafür besteht jedoch darin, dass eine sorgfältige Dosierung sichergestellt wird.

Wie sich die korrekte Dosierung gestaltet, hängt wiederum von dem Gesundheitszustand, dem Gewicht und der beabsichtigten Wirkung ab. Idealerweise wird mit dem behandelnden Tierarzt vor der ersten Anwendung Rücksprache gehalten.

Allerdings ist nicht nur die Dosierung entscheidend, sondern auch die Darreichungsform des CBD. Einer großen Beliebtheit erfreut sich zum Beispiel das CBD-Öl. Dieses lässt sich in das Futter oder direkt in den Pferdemund geben. Im Handel sind jedoch auch CBD-Pellets zu finden. Diese werden mit dem normalen Pferdefutter vermischt.

Sollten die Schmerzen beziehungsweise die gesundheitlichen Probleme, die durch das CBD gelindert werden sollen, nur lokal zeigen, können entsprechende Salben und Cremes die richtige Wahl darstellen. Diese sind dann direkt an dem betroffenen Bereich aufzutragen.

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